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Dark Poetry & Kurzgeschichten
 

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Schicksalsnetze

Lass uns zu zweit Netze weben,
Schicksale zusammenkleben.
Ich möchte dir ein Lächeln schenken,
nur mit dir an morgen denken.
Das Gold der Welt in deiner Seele,
bewahrt mich vor Gedankenleere.
Mit Leichtigkeit lockst du mich fort,
an einen weitaus besseren Ort.
An deiner Seite kann ich leben,
mich auf dünnes Eis begeben.
Du gibst den Dingen einen Sinn,
bist Abschluss und auch Neubeginn.
In Zukunft und Vergangenheit
zeigtest Du Beständigkeit.
Aus diesem Grund will ich dich lieben,
lachend mir dir Pläne schmieden,
uns're Wege abseits finden
und mich ewig an dich binden.

9.8.15 10:20, kommentieren

Du und ich

Folge mir, hör ich dich sagen,
fort von dieser kalten Welt.
Fern von jedem dunklen Klagen,
schauen wir zum Himmelszelt.

Vertraue mir, hör ich dich sagen,
leise flüsternd an mein Ohr.
Wir schaffen es den Sprung zu wagen
und landen im Gedankenmoor.

Liebe mich, hör ich dich sagen,
nur für diese eine Nacht.
In uns keimen hundert Fragen
und es wächst die Schattenmacht.

Lach mit mir, hör ich dich sagen,
befrei' dich von der Ewigkeit.
Gib mir deine Last zu tragen,
beende deinen Lebensstreit.

Hass mich nicht, hör ich dich sagen,
nicht für das, was ich einst war.
Worte, die dein Herz zerschlagen,
machen dir den Standpunkt klar.

Mein Lachen hab' ich längst verloren,
auch vertrauen kann ich nicht.
Der Liebe hab' ich abgeschworen
und Hass nimmt mir das Augenlicht.

Geh hinfort, hörst Du mich sagen,
fort von meinem Herz aus Stein.
Ich würde deine Seele schlagen
und niemals gänzlich bei dir sein.

1 Kommentar 31.7.15 20:16, kommentieren

REST IN PEACE (Kurzgeschichte)

Sterbende Gedanken ist eine weitere Kurzgeschichte aus meiner Feder. Klickt auf den unten stehenden Link, da könnt ihr das Buch kostenlos lesen od. downloaden.

Über Kommentare würde ich mich selbstverständlich sehr freuen :-)

http://www.bookrix.de/_ebook-resea-pendragon-rest-in-peace/

28.7.15 17:10, kommentieren

Salome's Tränen ((Kurzgeschichte))

Ich kann mich an die erste Begegnung mit Salome noch erinnern, als wäre es gestern gewesen. Ihr rabenschwarzes Haar tänzelte im lauen Abendwind, während mir ihr braunes Augenmerk aus einem blassen Antlitz entgegenblickte. Ich mochte sie nicht auf Anhieb, was in diesen unsteten Zeiten, denen wir in der Jugend unweigerlich ausgesetzt waren, nicht sonderlich verwunderlich schien. Denn Salome war eine Jüdin und ich der Sohn eines verbohrten Elternpaares, dessen grösste Erfüllung darin bestand, den Worten des Führers folge zu leisten.

Die ganze Gechichte findet ihr hier: http://www.bookrix.de/_ebook-resea-pendragon-salomes-traenen/

16.7.15 20:34, kommentieren

Vergangen nennen!

Einst sah ich mit bedacht zurück
auf ein ganzes Lebensstück
nur wenig ist mit Stolz erfüllt
was Vergangenes enthüllt

Mein Dasein war ein Höllenritt
dem Abgrund nahe, Schritt für Schritt
die Narben sind Beweis genug
für Hass, den ich im Herzen trug

Ich sah die Höhen und die Tiefen
Wege, die im Nichts verliefen
und als ich dann zum Stillstand kam
bettelte ich voller Scham

Um eine Chance
einen Tanz
eine Reise um die Welt
um einen Stern, der mich erhellt

Denn einmal wollt ich's richtig machen
aus meinem dunklen Traum erwachen
und was mich einst zu hassen lehrte
was mir Dunkelheit bescherte

Vergangen nennen!

27.7.15 19:35, kommentieren

Der Tag

Langsam geht die Sonne auf
ein neuer Tag beginnt
aufs Neue nehmen wir in Kauf
was das Leben bringt

Der Morgen birgt ein Hoffnungsschein
ist frisch und fehlerfrei
noch will man guter Dinge sein
und sehnt sich etwas Glück herbei

Doch bald beginnt die Mittagsstund´
die Schatten ziehen auf
Gefühle liegen brach und wund
der Tag nimmt seinen Lauf

Und dann beim Sonnenuntergang
kehrt Stille in uns ein
das schlagend Herz wird fahl uns klamm
und starr wird unser Sein

27.7.15 15:50, kommentieren

Gedanken

Gestern wieder wachgelegen
lauschte ich dem steten Regen
wie er an mein Fenster klopfte
tränengleich vom Himmel tropfte
rauschend auf die Erde fiel
die Zukunft in den Händen hielt

Ein Herbststurm fegte durch die Gassen
konnt' sein lautes Lied nicht lassen
während schweigende Gedanken
sich um mein Bewusstsein rankten
wuchernd schossen sie empor
und öffneten das Höllentor

So blieb ich schlaflos
sprachlos und wahllos
mit den Gedanken bei Dir
während mir schier
das Herz zerriss
doch sei dir gewiss

Wie sehr ich Dich liebe
Du Sand in meinem Gedankengetriebe

26.7.15 21:21, kommentieren

Brave new world

Terrorismus, der Patriot act
billige Lügen, ein bitterer Pakt
die Welt denkt empört an zweitausendeins
war es das Ende uns´res Lateins?
Die Kreuzritter sagten ´Deus lo vult´
das machte Bush ganz einfach zum Kult
Gott will den Krieg, seine Opfer gesühnt
daran haben wir uns die Finger verbrüht.

Man gab dem Schrecken ein Gesicht
tat stillschweigend seine Pflicht
und schickte Menschen in den Krieg
wartet vergebens auf einen Sieg.
Derweil werden wir dumm gehalten
in manchem Land Gesetzte gespalten
aus Bill of rights wurde Patriot Act
so hat man Wahrheit in Lüge verpackt.

Wir nehmen es hin, denken nicht nach
während vor Jahren das Weltbild zerbrach.
So wurde uns eine Herrschaft zuteil
ein unheilschwangeres Henkerbeil
das wie ein Damoklesschwert
über unseren Köpfen währt.
Nun sag, ergibt das einen Sinn
und wo führt uns das alles hin?

Moral ist auf der Strecke geblieben
die Aufruhr wird uns ausgetrieben
Rechte sind mehr Schein als sein
fürs Fragen sind wir uns zu fein.
Ein voller Bauch beklagt sich nicht
blind warten wir auf´s jüngste Gericht
Es wird auch niemals Frieden geben
wenn wir uns nicht bald erheben.

26.7.15 18:37, kommentieren

Sündenbock

Ein lieber Mensch wird nun gerichtet
weil ein and'rer Lügen dichtet
und selbst wenn es jeder spürt
wie die Ungerechtigkeit berührt
tritt niemand für den Menschen ein
man wahrt ja lieber seinen Schein

Schändlich hat man ihn belogen
und um seiner selbst betrogen
war ja alles nur ein Spiel
mit 'nem ganz besond'ren Ziel
ihr wolltet ihn am Boden sehen
über seinem Antlitz stehen

Soll euch doch der Teufel holen
ihr habt mir einen Freund gestohlen
und kämpft mit wirklich miesen Waffen
wichtig ist, dass Wunden klaffen
so ist sie eben, die Menschengeschichte
was man nicht kennt, das macht man zunichte

25.7.15 22:30, kommentieren

Die neue 2. Chance

Ziellos steuerst Du umher
auf Pfaden ohne Wiederkehr
es ist Dir einfach nicht mehr wichtig
was ist falsch und was ist richtig

Nicht jeder Weg führt gleich nach Rom
doch das weisst Du seit langem schon
vor Jahren hast Du´s aufgegeben
hohe Ziele anzustreben

Was ist mit deinem Willen gescheh´n
die ganze Scheisse durchzusteh´n?
Vieles ist auf der Strecke geblieben
und nun wirst Du von jedem gemieden

Sei nicht dumm und halte inne
ganz genau in diesem Sinne
appelliere ich an deinen Verstand
und reiche Dir erneut die Hand

25.7.15 21:22, kommentieren