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Von mir zu Dir

Ich kenne Dein Leben besser, als Du das meine. Weiss mehr über Deine Fehler, als Du über die meinen und doch weiss eine Sache uns zu einen. Dein Blut fliesst durch meine Venen und deshalb werd ich Deine Worte stets so dehnen, bis aus Lüge Wahrheit wird. Das Absurde daran ist; ich habe dich nie so sehr vermisst, wie in diesen Tagen. Wie gern würde ich mich an Deinem Dasein laben... doch wenn ich an Dich denke, meine Gedanken zu Dir lenke, erwartet mich nichts als Leere. Mir wird gewahr, Sonnenklar, dass Du so vieles verpasst hast und verpassen wirst. Du hast Dich geirrt, als Du dachtest, dass niemand Dir nur ansatzweise ähnlich sein könnte. Denn hier stehe ich, fern von jedem Gleichgewicht und trotzdem Deines Blutes. Ich sah die tiefsten Tiefen dieser Welt, nannte keinen Menschen Held, weil Du einst sagtest, dass es keine Helden gibt. Du hast Dich geirrt, mich so sehr verwirrt, dass ich nicht mehr glauben konnte. Ja, ich sonnte mich in Gleichgültigkeit, war entzweit, weil Du nicht an meiner Seite standest. Wann hast Du damit begonnen mich zu hassen? Und warum konntest Du von diesem Gefühl nicht lassen? Hast Du uns vergessen? Wir, die deine Kinder waren und sind. Warst Du tatsächlich so blind? Jetzt ist es zu spät, denn Dein Leben ist im Winterwind verweht. Du hast uns verschmäht und trotzdem liebe ich Dich. Fürchterlich, denn vielleicht bin ich der einzige Mensch, der Gutes von Dir denken will.

25.7.15 19:59

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