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Sei Glücklich

„Sei Glücklich!“, waren Deine letzten Worte an mich, doch hast Du mir das Geheimnis des Glücks nie offenbart. Tränen hast Du mir hinterlassen, Trauer vermacht und mich mit Tiefen bedacht. Schon Jahre ist die Sonne fort, an einem längst vergessenen Ort... fort von mir und noch weiter entfernt von Dir. Ich habe versucht zu weinen, gegen den Schmerz anzureimen, doch diese Leere in meiner Seele wird nie zur Gänze vergehen – wie konntest Du mir diese Wahrheit verwehren?

Ohne dich ist die Welt leise, wie eine unerträgliche Schneise zwischen Leben und tot. Es ist wie Schrot, das sich in die Tiefen meines Herzens frisst und mir ist, als würde ich im Dunkeln wandern. Nun sag mir, mein Freund, wie soll ich glücklich sein, wenn dieser Schein des Glücks verrückt mit jedem Schritt den ich meiner Wege gehe? Regen ist es, was ich sehe, doch was ich an deinem Fehlen nicht verstehe, ist die Art deines Verschwindens. Konntest Du den Berg nicht überwinden?

Und wieder schreibe ich, während eine Feder meine Worte blutet. Schon immer suchte ich mich selbst in Sätzen, ich weiss das geschriebene Wort zu schätzen und höre auf mich selbst zu hetzen, wenn ich auf diese Weise in mich gehen kann. Nur so kann ich Dich vergessen, hören die Gedanken auf zu stressen, mit denen ich Dich beschenke. Meine Erinnerungen lenke ich nicht immer gern zu dir, doch Du bist ein Teil von mir und wirst es immer sein – ganz egal, in welchem Schein dein Lebenslicht leuchtet.

25.7.15 20:25

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